Samstag, 31. Januar 2015

The last weeks #010

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Es ist Ende Januar. Zeit um mal wieder meinen Browser aufzuräumen und mich von einigen der über 80 offenen Tabs zu verabschieden, die sich in den letzten zwei Monaten angesammelt haben.

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Bye
Dulcis

Freitag, 2. Januar 2015

[Filmkritik] Fast verheiratet

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Originaltitel: The Five-Year-Engagement
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2012
Länge: 124 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Nicholas Stoller
Besetzung: Jason Segel, Emily Blunt, Chris Pratt, Alex Eilhauer, Alison Brie, Rhys Ifans


Inhalt


Gourmetkoch Tom und Studentin Violet treffen sich bei einer Silvesterparty in San Francisco, und genau ein Jahr später macht Tom ihr einen nervösen Heiratsantrag. Ihr zuliebe gibt er seine Stellung in einem In-Restaurant auf, und zieht mit ihr ins langweilig-frostige Michigan. Dies führt zu konstanten Verzögerungen, und fünf Jahre später sind sie immer noch nicht verheiratet. Die Beziehung und Toms Ego gelangen an einen Tiefpunkt, doch ihre Liebe überwindet alle Hindernisse.
(Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung


*Spoiler*
Diesen wundervollen Film hatte ich mir aus der Bücherei ausgeliehen, da ich Jason Segel mag und ich dachte, dass man bei Emily Blunt eigentlich nivht viel falsch machen kann. Wie sich herausstellte, leider ein Irrtum.
Leider fehlt den beiden in diesem Film jeglich Chemie. Vielleicht sind mir die beiden aber auch einfach nur unsympatisch, da ich die beiden strunz dämlich finde. Ich persönlich kann ihre Handlungen nicht nachvollziehen und es wird wirklich mit jedem Mist irgendwie versucht lustig zu sein. Das ist der Film leider gar nicht. Wobei es ja auch eine Tragikomödie (?) sein soll. Stand zumindest auf der DVD Hülle. Naja, tragisch war für mich vor allem. dass er so langweilig gewesen ist. Der Film geht auch einfach viel zu lang. Die Mitte bis nahe am Ende des Films waren zum größten Teil überflüssig. Es passiert gefühlt fast nichts und die Charaktere nerven einfach nur.
Am Ende tun sie es einfach ganz schnell und haben es dann endlich erledigt. Als wäre das verheiratet sein die Lösung all ihrer Beziehungsprobleme. Aber wenigstens hat man es da dann auch als Zuschauer hinter sich.

Fazit

Bloß die Finger von diesem Film lassen, wenn ihr nicht gerade zwei Stunden eures Lebens verschenken wollt. Ich bin auf jeden Fall froh ihn nur ausgeliehen zu haben und mich damit für immer von ihm scheiden zu können.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Kontrolliere deine Wut - oder wieso es manchmal gut ist sie auch zu zeigen

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Ich habe einmal einen "Kurs" besucht in dem uns das Töpfern näher gebracht wurde. Ich kann mich heute nicht mehr an dich Technik erinnern die wir damals genau benutzt haben, kann aber erläutern was wir genau gemacht haben. So in etwa zumindest. Ist ja auch nur 9 Jahre her.
Es gab eine Technik, damit konnte man sein Werk wundervoll verzieren. Man hat die Farbe nicht einfach aufgetragen. Aber ich kann mich eben auch nicht mehr genau daran erinnern, wie es genau abgelaufen ist. Entweder wurde dabei Wasser benutzt oder eine andere klare Flüssigkeit. [Vielleicht aber auch ohne Flüssigkeit] Diese hat man dann per Hand in den (vorgebrannten?) Ton eingearbeitet.
Gearbeitet haben wir damals meine ich mit einem Stein und in zwei Durchgängen.

Weiß vielleicht jemand wie man das nennt, was ich versucht habe zu beschreiben? Polieren?

Ich entschied mich damals dafür eine kleine Obst_schale zu gestalten.
Bei Arbeiten dann zerbrach mein Machwachwerk dann in immer kleinere Teile. Innerlich hat mein Herz angefangen wie wild zu pumpen, doch äußerlich blieb ich cool und gelassen. Wut ist ja auch nichts mit dem man hausieren gehen sollte/muss. Um mich herum waren meine Töpferkollegen beeindruckt wie ruhig ich doch blieb. Sie könnten das wohl nicht. Die Gruppenleiterin meinte dann immer, dass ich sehr wohl wütend sei und es mir nur nicht zugestehen wolle es zu zeigen, obwohl das vollkommen natürlich wäre. Und sie hatte Recht. Mir wäre etwas anderes in dieser Situation wirklich lieber gewesen.
Ich hätte so gerne mit der Faust auf den Tisch geschlagen oder einfach mal einen grimmigen Laut von mir gegeben. Aber nein, dass wäre ja unfein gewesen. Stattdessen wallte es in mir und meine Wut staute sich richtig auf. Das einzige was ich mir wohl erlaubte war eine Faust zu machen, bevor ich dann die Scherbe zur Seite legte um an meiner immer kleiner werdenden Schale weiter zu arbeiten. Daran wie es danach mit meiner Wut weiter ging kann ich mich nicht erinnern. Die Scherben habe ich mit nach Hause genommen. Mittlerweile besitze ich allerings keine mehr davon.

Heute weiß ich, dass es in Ordnung ist, wenn man sich über etwas ärgert und seine Wut auch mal zeigt. Irgendwo finde ich es befreiend eben nicht alles "in mich hinein zu fressen".
Quicken, schreien, schnauben, Mit dem Fuß aufstampfen oder auch gegen eine Wand schlagen. Wir haben gelernt, dass man das eigentlich nicht macht. Aber manchmal sollte man es sich erlauben. Man will ja immerhin nicht irgendwann vor Wut in die Luft gehen oder es so weit kommen lassen, dass einem der Kragen platzt.

Manchmal muss man einfach mal mit der Faust auf den Tisch schlagen.

Und nein, ich bin kein Schläger und verhaue ständig unschuldige Wände oder Möbelstücke.

Wie seht ihr das? Wut runter schlucken oder auch mal eine Runde Dampf ablassen?
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