Donnerstag, 12. Dezember 2013

[Filmkritik] Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe

Eckdaten

Originaltitel: Beautiful Creatures
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 124 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Regie: Richard LaGravenese
Besetzung: Alden Ehrenreich, Alice Englert, Jeremy Irons, Viola Davis, Emmy Rossum, Thomas Mann und Emma Thompson


Meine Meinung

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen diese Kritik in einem Rutsch mit der von "Das hält kein Jahr" und "Der Fluch der zwei Schwester" zu schreiben. Aber was soll man zu einem Film sagen, den man da eigentlich schon vergessen hat. Klar kann ich mich noch sehr gut an alles erinnern, aber als ich die Kritik schreiben sollte fiel mir einfach der Film nicht mehr ein. Ich hatte es einfach vergessen. Erst später dachte ich: "Hast du da nicht einen FIlm vergessen?"
Ein Film an den man keine großen Erwartungen hat, der hat ersteinmal den Vorteil gegenüber anderen, dass man dadurch weniger enttäuscht von ihm sein kann, da er ja schonmal nicht die Erwartungen untergraben kann. Bandwurmsatz, aber ich denke mal, dass klar ist was ich meine.
Die Story ist ganz nett, hat man zwar mit sichereit schon irgendwo einmal gehört, aber vielleicht wird es ja trotzdem ganz nett. Ein Junge hasst seine Stadt und möchte nichts lieber als sie verlassen. Dann trifft er auf die Neue und die beiden verlieben sich, weil sie ja so viel gemeinsam haben. So als irgendwie Außenseiter und so.
Ich muss gestehen, dass mir in den ersten drei Minuten schon fast überlegt hatte den Film wieder auszuschalten. Irgendwie ging Ethan mit der Beschreibung seiner Stadt und seines Lebens doch ziemlich auf die Nerven. Beim ersten Schauen erübrigte sich das allerdings, da ich nach fünf Minuten sowieso eingeschlafen war.
Beim zweiten Versuch habe ich dann knallhart durchghalten. Der Film lässt sich allerdings viel zu viel Zeit um sich zu entwickeln. Eine Straffung hätte ier ganz gut getan. Irgendwie musste ich während des schauens öfter daran denken, dass der Film ist wie die Umgebung in der er spielt. Irgendwie träge. Eine Spielzeit von sage und schreibe 124 Minuten, die leider überhaupt nicht ausgenutzt wurde.

Ich denke mal nicht, dass ich spoilere, wenn ich hier erwähne, dass die beiden Protagonisten Ethan und Lena sich unsterblich ineinander verlieben. Wie könnte es auch anders sein? Aber zwischen den beiden jungen Darstellern herrscht überhaupt keine Chemie, wie man so gerne sagt. Irgendwie nehme ich es den beiden einfach nicht ab, dass sie sich ach so sehr lieben. Die Darstellerin ist mir zu Anfang auch irgendwie etwas unheimlich, was sich im verlauf de Films allerdings ein bisschen legt.

Die Nebendarsteller, mit Emma Thompson und Jeremy Irons eigentlich gut besetzt, können den Film leider auch nicht mehr retten. Zwar gibt es eine nette Szene zwischen den beiden, aber eine gute Szene macht ja noch lange keinen guten Film.
Wobei mir einfällt, dass Jeremy Irons schon in Eragon für mich ein Totalausfall war.
Gefallen hat mir Kyle Gallner, den ich noch aus Veronica Mars Zeiten kenne und bei dem ich mich immer wieder freue ihn hier und da in kleineren Rollen zu sehen. Seine Rolle als Larkin Ravenwood sorgt wenigstens für einige Schmunzler

Fazit

Wieder einmal eine Buchverfilmung die auf den Zug der vielen vorangegangen Jugendbuchverfilmungen aufspringen will und dabei leider alles falsch macht. Ohne Spannung wird die Geschichte runtergeleihert und ist schneller vergessen als gesehen.


Na, noch wer interesse an dem Film?

Bye Dulcis

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