Donnerstag, 2. Mai 2013

[Filmkritik] Hitchcock

Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2012
Länge: 98 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Regie:Sacha Gervasi
Besetzung: Anthony Hopkins, Helen Mirren, Scarlett Johansson, Jessica Biel, Toni Collette, James D´Arcy

Inhalt
Als Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) das Buch Psycho in die Hände fällt, ist er überzeugt, einen grandiosen Filmstoff entdeckt zu haben, doch die Filmbranche ist skeptisch. Er beschließt, das Projekt dennoch zu wagen und den Film aus eigener Tasche zu finanzieren. 
Es folgt die turbulente Geschichte um die Produktion von Psycho, mit ungeduldigen Studiobossen, einem Buch-Protagonisten, der Hitchcock bis nach Hause verfolgt und der Liebesgeschichte zwischen Alfred und seiner Frau Alma (Helen Mirren). 
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung
Vorweg: Ich kenne Hitchcock, sowie wohl einige, als Regisseur und Cameomeister, ansonsten habe ich keine weitergehenden Kenntnisse über ihn, sein Privatleben o. ä. . Soweit dazu.
Ich tue mich immer schwer damit die Leistung von Schauspielern zu bewerten, da es mir eher auffällt, wenn diese Leistung sehr schlecht ist. Da mir diesbezüglich nichts negativ Aufgefallen ist, denke ich einmal, dass diese somit gut war.
Meine Erwartungen an den Film waren die, dass man einen Einblick in die Produktion von Psycho erhält. Geboten wurde dies, leider aber sehr viel geringer als ich mir dies erhofft hätte. Es wird kein Bereich richtig beleuchtet, sondern nur mal eben schnell daran vorbei gehuscht. Der anfängliche Plan, eine Miniserie daraus zu machen, hätte dem Projekt vielleicht gut getan, da die Laufzeit von 98 Minuten für den vorgenommenen Inhalt, meiner Meinung nach doch etwas zu wenig ist. 
Für Hitchcock-Nicht-Kenner wie mich, fand ich es schwierig mit den Marotten des Mannes im Film schritt zu halten. Sicher wäre es auch etwas interessanter gewesen, wenn man einige gekannt hätte. Beispielsweise seine Besessenheit von "Blonden Frauen" oder auch seiner Darstellerinnen [irgendwie hätte ich dazu gerne mehr Infos bekommen, aber naja] oder die Art seine Darstellerinnen zu malträtieren, dabei teilweise auf, für den Zuschauer, witzige Art und Weise.
Neben der Produktion des Films und den Marotten von Hitchcock, spielte die Beziehung zwischen Hitchcock und seiner Frau Alma eine wichtige Rolle. Für meinen Geschmack allerdings ein Einblick ohne wirkliche Tiefe, plätscht dies doch irgendwie an den beiden Charakteren vorbei und zieht mich nicht wirklich in ihren Bann. Während dieser Abschnitte habe ich mich teilweise schon fast gelangweilt im Kino.
Mein persönliches Highlight war eine kleine Szene zwischen Hopkins und Johansson und ein kleiner Streich, sowie die schön dargestellte Promotionkampagne für Psycho, welcher von der Produktionsfirma, ohne vorherige Premiere, in ganz Amerika nur in zwei Kinos anlaufen sollte. Ein wahrlich geniales Marketing.

Fazit
Der Film wirkt durch Filmproduktion und Beziehungskiste irgendwie gehetzt und lässt dabei nicht groß Zeit für Entwicklungen. Insgesamt ein netter und kurzweiliger Film, der allerdings nicht an meine Erwartungen heranreichen konnte.


Eine weitere Review:
http://gamersplatform.de/2013/04/06/kino-hitchcock-die-filmkritik/

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