Montag, 11. Februar 2013

[Filmkritik] My bloody Valentine

Lief am Samstag im Fernsehen und vielleicht interessiert ja den ein oder anderen meine Meinung. Auch wenn er ab 18 ist.

Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 101 Minuten
Altersfreigabe FSK: Keine Jugendfreigabe 
Regie: Patrick Lussier
Besetzung: Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith, Betsy Rue

Inhalt
Bergarbeiter Harry Warden dezimiert in einem Amoklauf die Bevölkerung von Harmony um 22 Bewohner. 
Einer der damaligen Überlebenden, Tom Hanniger, kehrt nach zehn Jahren in seinen Heimatort zurück, um die Mine des Vaters zu verkaufen. Seine alte Flamme Sarah ist die Einzige, die sich freut ihn zu sehen, obwohl sie mittlerweile mit Sheriff Axel Palmer verheiratet ist. Als erneut mehrere Morde geschehen wird Tom zum Hauptverdächtigen.
[Quelle: Amazon.de]

Meine Meinung
Ja, ich gebe es zu, ich wollte den Film nur wegen Jensen Ackles, der dem ein oder anderen aus Supernaturlal bekannt sein dürfte, sehen.
Leider hat Film mich irgendwie nicht gepackt. Während der Gesamten Spielzeit wollte sich weder bei mir, noch bei meinem Burder, richtige Spannung einstellen. Der Film dümpelte einfach so dahin, zwischendurch wurde mal jemand umgebracht und die Stadt hat gerätselt, wer wohl diesmal der Mörder sein könnte bzw. wieso er gerade jetzt wieder zuschlägt.
Das größte Problem dabei war vor allem auch, das mir die Charaktere zum größten Teil unsympatisch waren und keine richtige Chemie zwischen ihnen herrschte.
Der Sheriff betrügt seine Frau mit der Supermarktaushilfe, welche gerade im Supermarkt der Eltern seiner Frau arbeitet, und die gerade auch noch zufälligerweise von ihm schwanger ist. Dafür regt er sich aber tierisch darüber auf, dass der Ex-Freund seiner Frau auftaucht und ihr angeblich schöne Augen macht. Das stimmte zwar bedingt betrachtet, war sie doch die einzige, die ihn nicht für die Vorgänge verantwortlich machte, aber irgendwie konnte ich keine wirklich Chemie zwischen denbeiden feststellen, noch irgendeine Art von Anziehungskraft, weshalb diese Vorwürfe einfach nur auf dumme Eifersucht zurückzuführen waren.
Diese Art hat meinen Bruder und mich die ganze Zeit über genervt. Und aus unserer Sicht war da zwischen den beiden auch absolut nichts. Klar wurde mal gesagt, dass die beiden für einander bestimmt sind, aber gemerkt hat man im Film davon nun wirklich nichts.
Auch das Ende war verwirrend. Kam da nun ein Mystery Anklang am Ende hinein? War der Killer besessen oder hatte er "nur" eine Persönlichkeitsstörung? Man weiß es einfach nicht und es wurde auch einfach nicht befriedigend aufgelöst, denn eine erklärung gab es einfach nicht. Klar wurde nur, dass die Person die es war, so nicht ganz freiwillig gehandelt hat und selbst von ihrem handeln auch nichts wusste.
In der Rückblende sieht man wie sie es getan hat und ständig zwischen sich selbst und dem Bergwerkskleidungskiller hin und her zwischt. Sollte uns das nur klar machen, dass es die andere Persönlichkeit war? Immer wenn der Killer im Tunnel ein Licht ausgeschlagen hatte war er kurz in Bergwerkskleidung zu sehen. War das dann real? War es auch das was die anderen sahen oder musste er sich dann noch umziehen. Eine Kamera hat den Killer aufgenommen. Trat da der Geist hervor oder musste er sich dafür umziehen.
Ein Rätsel, bei dem man sich das denken kann, aber eigentlich auch keine Ahnung hat, weils dafür einfach nicht genug erklärt worden ist.
Schade, ich hätte mir mehr davon versprochen. :(

Fazit
Unglaubwürdige Charaktere, fehlende Chemie zwischen genau denen und ein leider sehr enttäuschendes Ende, das leider Fragen offen stehen lässt.

Bye
Dulcis

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für deinen Kommentar! ♥♥♥
Bitte beachte, dass Beleidigungen und Spam ohne Vorwarnung gelöscht werden.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...