Dienstag, 4. Mai 2010

[Filmkritik] New York, I love you

Heute lief bei uns im KoKi (Komunalen Kino) "New York, I love you" und ich war drin :)
Dies ist die erste Kritik die ich zu einem Film schreibe, ich hoffe sie ist okay ^^ [Irgendwie steht der Zeitstempel so früh, weil ich den Entwurf für den Eintrag schon vorher angefangen hatte -.- Naja was solls]



Inhalt

Im Episodenfilm "NEW YORK, I LOVE YOU" geht es um unterschiedliche Geschichten (insgesamt 10 an der Zahl von 10 unterschiedlichen Regisseuren), die alle in New York spielen. Dabei behandeln diese alle das Thema Liebe, beispielsweise die eines alten Ehepaares (immerhin 63 Jahre verheiratet), der eines Vaters zu seiner Tochter und einige mehr oder wohl genau acht mehr.
Naja soviel oder so wenig erstmal zum Inhalt.
Es spielen unter anderem Shia LaBeouf, Natalie Portman, Hayden Christensen, Orlando Bloom, Rachel Bilson, Chris Cooper, Andy Garcia, Christina Ricci, Irrfan Khan, Uğur Yücel, Robin Wright Penn, Julie Christie, Maggie Q, Ethan Hawke and James Caan mit.


Kritik

Der Inhalt des Films lässt sich in soweit schwer beschreiben, da es sich wirklich um 10, teils sehr unterschiedliche, Geschichten handelt und man bei deren beschreibung gut bereits den gesamten Verlauf der einzelnen Episoden vorweg nehmen könnte.

Der Film setzt sich aus einzelnen Geschichten zusammen, die angeblich lose miteinander verstrickt sein sollen. Davon merkt man im Film allerdings nicht wirklich viel. Zwar überschneiden sich die einzelnen kurzen Zwischensequenzen (soweit ich mich erinnere Szenen von New York) durchaus und einzelne Charaktere tauchen in durchaus mehreren Geschichten auf, jedoch ist dies nicht wirklich wichtig für den Verlauf der Handlung. Es bleibt ein Film, der sich aus teilweise wirklich traurigen aber auch lustigen Episoden zusammensetzt, welche letztenendes alle für sich allein stehen.

Problematisch ist es dabei wirklich, dass man bei den Geschichten nur bedingte Entwicklungen beobachten kann. Die einzelnen Geschichten, welche teilweise auch durch die jeweils anderen unterbrochen werden um später weiter geführt zu werden, zeigen mehr Ausschnitte aus dem Leben einiger Menschen. So eine Art Spotlight auf kurze Momentausschnitte. Dies verhindert, dass ein Handlungsverlauf entsteht und der Zuschauer mit den Charakteren während seiner "Reise" mitfiebern kann.

Um mal auf den Titel des Films zu kommen und dessen Bedeutung für die Handlung finde ich es etwas seltsam, dass der Film eine Liebeserklärung an die Stadt New York sein soll. Der mehr oder weniger Vorgänger dazu ist "Paris, je t´aime", wie zu erahnen eine Liebeserklärung an Paris, welche ich allerdings nicht gesehen habe.
Irgendwie finde ich es seltsam, dass der Film der Stadt New York gewidmet ist. Die Aussagen die einige Charaktere machen, warum sie die Stadt so lieben, lässt sich problemlos auch auf andere Großstädte übertragen. Zwar sieht man zwischendurch immer wieder bekannte Gebäude und ähnliches (eine Geschichte ist fast komplett im Central Park gedreht worden), aber genauso gut hätte man den Film auch anderswo drehen können. Die Stadt war wirklich eher Nebensache und hatte nicht wirklich Einfluss auf den Geschichtenverlauf.

Fazit

Insgesamt fand ich den Film durchaus interessant und langeweile ist nicht aufgekommen. Wer allerdings von Begin an Probleme damit hat einem Film zu folgen in dem die einzelnen Darsteller nur für wenige Minuten zu sehen sind und kein Handlunsstrang verfolgt wird, dem würde ich hier eher abraten.
Aber mal reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, vor allem wegen der tollen Darsteller. :)

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