Samstag, 15. Mai 2010

[Filmkritik] New in Town

Entgegen der ganzen schlechten Kritken über den Film, von denen ich bereits im Vorfeld gehört hatte, habe ich mir den Film "New in Town" mit Renée Zellweger  einmal genauer angeschaut.

Inhalt 
Zellweger spielt in dieser "Liebeskömödie" die Farbikmanagerin Lucy Hill, die in ein kleines Dorf in Minnesota eine Fabrik umstrukturieren soll und 50% der Mitarbeiter entlassen soll. Von nicht gerade allen Bewohnern herzlich empfangen, die bereits einige ihrer Vorgänger vergrault haben, macht sie sich an ihre Arbeit und lernt dabei doch die netten Seiten der Einheimischen kenn und einige sogar vieleicht lieben?


Kritik
Ich habe wirklich versucht möglichst urteilsfrei an diesen Film zu gehen. Das was ich oben in den paar einleitenden Sätzen erwähnt habe, wusste ich wirklich nur am Rande und ich bin immer wieder gerne bereit auch solchen Filmen eine Chance zu geben. Tja und manchmal wird man dann, wie in diesem Fall, leider wirklich sehr enttäuscht und muss am Ende zugeben, dass die schlechten Kritiken gerechtfertigt waren.

Das Problem fängt schon bei den Einwohnern des kleinen Dörfchens an. Diese sind einfach nur unsympatisch. Sie haben zwar eine Ahnung was so in etwa auf sie zukommt, können Lucy aber eigentlich schon fast aus Prinzip nicht ausstehen für das was sie darstellt. Den großen bösen Wolf aus der warmen Stadt die ihnen die Fabrik dicht machen will und so fangen deren Gemeinheiten erst einmal an. Irgendwie fehlt da der Punkt an dem man dann mit den Menschen mitfühlt oder sie auch nur ansatzweise mögen könnte.

Das andere Problem ist einfach die Zeit. Klar kann man sich irgendwann mit Menschen die einem anfangs unsympathisch waren verstehen oder sogar eine Freundschaft aufbauen. Aber hier merkt man nicht wirklich, dass ein gewisser Zeitraum vergangen ist außer, dass irgendwann mal Weihnachten gefeiert wird und irgendwem ein fröhliches neus Jahr gewünscht wird. Hier ist der Zeitverlauf völlig unklar und man kann überhaupt nicht nachvollziehen.

Auf biegen und brechen: Veränderung ist ein Prozess, doch nicht hier. Die Charaktere nähern sich nicht langsam an. Sie sind ganz plötzlich einfach nicht mehr sie selbst, sondern nett und das passt überhaupt nicht, weil der Zuschauer nicht nachvollziehen kann, warum sich die Charaktere eigentlich so ganz anders verhalten

Fazit
Insgesamt wirkt der Film unausgeglichen und die Charaktere einfach unsympathisch. 
Trotz all meiner Hoffnungen, ein Film der mich nur unnötig wertvolle Zeit gekostet hat, der sein Geld nicht wert ist und den es wirklich nicht lohnt zu schaun.

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